Ein Traum wird wahr: Unsere Dolomitenreise im Herbst

Die Dolomiten im Herbst mit dem Camper zu bereisen, war schon lange ein Traum von uns. Obwohl wir diese beeindruckende Region bereits kannten, hatten wir sie bisher nie zur goldenen Jahreszeit erlebt. Anfang Oktober starteten wir schließlich unsere Wohnmobilreise durch die Dolomiten – mit neun Tagen Zeit, unserem Camper und natürlich unserer Hündin Josie.

Schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass uns diese Reise ganz besondere Momente bescheren würde. Eine perfekte Mischung aus spektakulärer Berglandschaft, ruhigen Campingplätzen, Wellness und Aktivurlaub machte diesen Campingurlaub in den Dolomiten mit Hund für uns unvergesslich. Trotz des aktuellen Hypes um diese Region haben wir die Dolomiten im Herbst von ihrer angenehm ruhigen und entschleunigten Seite erlebt.

Am Ende des Beitrags findet ihr außerdem eine interaktive Karte mit allen genannten Orten, die wir auf dieser Reise so mochten. Außerdem findest du einige Reels zu der Reise auf unserem Instagram Kanal :).

Campingreise durch die Dolomiten im Herbst mit dem Wohnmobil
Campingreise durch die Dolomiten im Herbst mit dem Van

Warum der Herbst die beste Reisezeit für Camping in den Dolomiten ist

 

Für uns steht fest: Der Herbst ist die beste Reisezeit für Camping in den Dolomiten. Die Lärchen färben sich golden, die Fernsicht ist klar und die Temperaturen (10-20 Grad) sind ideal für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten. Ein echter Tipp für Camper, bevor die Passstraßen für die Wintersaison schließen.

Während es im Sommer vielerorts sehr voll ist, wird es im Herbst spürbar ruhiger. Wanderwege, Aussichtspunkte und bekannte Highlights lassen sich wieder entspannt genießen.

Wir hatten zudem großes Wetterglück. Tagsüber waren wir oft im T-Shirt unterwegs, während wir morgens und abends mit Mütze und Decke gemütlich vor dem Camper saßen.

Gerade auch für das Camping mit Hund in den Dolomiten ist der Herbst ideal. Die Temperaturen sind angenehm, die Wege sind nicht so überfüllt und unsere Hündin Josie konnte uns fast überall begleiten.

Tipp: Viele Almen haben bis in den Oktober geöffnet. Zudem finden in Südtirol die traditionellen Törggelefeste statt, bei denen junger Wein, Kastanien und regionale Spezialitäten serviert werden. Diese Zeit verleiht den Dolomiten im Herbst eine besonders authentische und genussvolle Atmosphäre.

Warum der Herbst die beste Reisezeit für Camping in den Dolomiten ist

 

Für uns steht fest: Der Herbst ist die beste Reisezeit für Camping in den Dolomiten. Die Lärchen färben sich golden, die Fernsicht ist klar und die Temperaturen (10-20 Grad) sind ideal für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten. Ein echter Tipp für Camper, bevor die Passstraßen für die Wintersaison schließen.

Während es im Sommer vielerorts sehr voll ist, wird es im Herbst spürbar ruhiger. Wanderwege, Aussichtspunkte und bekannte Highlights lassen sich wieder entspannt genießen.

Wir hatten zudem großes Wetterglück. Tagsüber waren wir oft im T-Shirt unterwegs, während wir morgens und abends mit Mütze und Decke gemütlich vor dem Camper saßen.

Gerade auch für das Camping mit Hund in den Dolomiten ist der Herbst ideal. Die Temperaturen sind angenehm, die Wege sind nicht so überfüllt und unsere Hündin Josie konnte uns fast überall begleiten.

Tipp: Viele Almen haben bis in den Oktober geöffnet. Zudem finden in Südtirol die traditionellen Törggelefeste statt, bei denen junger Wein, Kastanien und regionale Spezialitäten serviert werden. Diese Zeit verleiht den Dolomiten im Herbst eine besonders authentische und genussvolle Atmosphäre.

Domoliten im Herbst

Die Anreise: Panorama statt Brenner-Stress

Für unsere Anreise entschieden wir uns bewusst gegen die Brennerroute, da diese aufgrund von Bauarbeiten nur einspurig befahrbar war. Stattdessen wählten wir die Strecke über Kufstein, Kitzbühel und den Felbertauerntunnel, wodurch wir nordwestlich nach Italien einreisten.

Diese Camperroute durch die Dolomiten hat uns positiv überrascht. Die Panoramablicke waren spektakulär, die Fahrt angenehm ruhig und landschaftlich äußerst reizvoll. Rückblickend würden wir diese Route jederzeit wieder fahren.

Zwischenstopp in Kiefersfelden – ideal für die Durchreise

Auf dem Weg in den Süden legten wir einen Zwischenstopp in Kiefersfelden ein. Dort fanden wir einen sehr schönen Stellplatz direkt am Wasserskisee, eingerahmt von Bergen. Der Platz ist einfach, aber gepflegt und preislich sehr fair.

Sanitäranlagen sowie Gastronomie sind vorhanden, die Anmeldung erfolgt unkompliziert auf Vertrauensbasis über einen Briefkasten. Da es für uns nur ein Zwischenstopp war, haben wir die Umgebung nicht weiter erkundet – würden hier aber jederzeit wieder Halt machen.

 Ankommen in Italien: Caravanpark Sexten

Unser erster längerer Stopp in Italien führte uns in den Caravanpark Sexten, einen bekannten 5* Campingplatz, der seit Beginn unserer Campingkarriere auf unserer persönlichen Bucket List stand.

Heute zählt er für uns zu den absoluten Lieblingsplätzen. Wenn man über Glamping in den Dolomiten spricht, ist dieser Ort für uns der Inbegriff davon. Die Lage mit Blick auf die umliegenden Berge ist traumhaft, die Gastronomie hochwertig und der Wellnessbereich außergewöhnlich. Hinzu kommen ein sehr gut sortierter Supermarkt mit regionalen Produkten und frischen Backwaren sowie extrem gepflegte, luxuriöse Sanitäranlagen. Einen Ausführlichen Reisebericht zu dem Campingplatz findest du hier: Unser Glamping-Erlebnis im Caravan Park Sexten.

Wir nutzten diesen ersten Stopp bewusst, um anzukommen und richtig abzuschalten, bevor es weiter zu den nächsten Abenteuern ging. 

Camping in den Dolomiten im Herbst Glamping in Sexten
Camping in den Dolomiten im Herbst Caravanpark Sexten erfahrungen
Camping im HErbst in den Dolomiten mit Wellness

Wandern rund um Sexten: Fischleintal

In der Region Sexten waren wir viel zu Fuß unterwegs. Besonders begeistert hat uns das Fischleintal, ein grünes Seitental von Sexten, umgeben vom Naturpark Drei Zinnen.

Das Tal ist bequem mit dem Bus erreichbar und eignet sich hervorragend für entspannte Wanderungen. Auch Mountainbike-Touren sind hier sehr beliebt. Besonders im Herbst ist die Landschaft beeindruckend und angenehm ruhig.

Toblacher See – ruhiger Naturspot in den Dolomiten

Der Toblacher See liegt idyllisch zwischen Wäldern und Dolomitengipfeln und ist ein wunderbarer Ort für eine entspannte Pause in der Region. Das klare, türkisfarbene Wasser und der einfache Rundweg um den See laden zu Spaziergängen, kleinen Wanderungen oder einer kurzen Gassirunde ein.

Der angrenzende Campingplatz punktet mit großzügigen, terrassenförmig angelegten Stellplätzen, modernen Sanitäranlagen und einer sehr schönen Lage direkt am Wasser. Ein Restaurant mit Panoramablick und ein kleiner Shop sorgen für zusätzlichen Komfort. Auch Hunde sind hier willkommen, was den Platz besonders attraktiv für Camper mit Vierbeiner macht.

Ein ruhiger, naturnaher Ort, der Natur, Erholung und Dolomitenpanorama auf angenehme Weise verbindet.

Camping an den Drei Zinnen mit dem Wohnmobil – unsere Erfahrung

Ein absolutes Highlight unserer Reise war eine Nacht auf dem Parcheggio Auronzo an den Drei Zinnen. Lange wurde darüber diskutiert, ob 120 Euro für eine Nacht auf einem Parkplatz gerechtfertigt sind. Rückblickend können wir sagen: Jeder einzelne Euro hat sich gelohnt!

Mit dem Camper auf über 2.300 Metern Höhe zu stehen, direkt unter den majestätischen Drei Zinnen, ist ein Erlebnis, das sich tief einprägt. Der Parkplatz am Rifugio Auronzo ist kein gewöhnlicher Stellplatz. Hier spürt man die Kraft der Berge, die klare Luft und eine besondere Stille.

Am späten Nachmittag unternahmen wir noch eine Wanderung rund um die Drei Zinnen. Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir wieder am Camper und konnten diesen Moment in vollen Zügen genießen.

Auch zu diesem Stellplatz haben wir einen ausführlichen Reisebericht verfasst, den du hier findest:  Informationen zum Parkplatz findest du in diesem Beitrag: Der wohl teuerste – aber schönste Parkplatz der Welt: Camping in den Dolomiten

Camping Vidor im Fassatal – Glamping und Wellness in den Dolomiten

Statt wie sonst nach Meran zu fahren, entschieden wir uns, unsere Reise weiter südlich fortzusetzen und das Fassatal zu erkunden. Unser Ziel war das Camping Vidor – Family & Wellness Resort, gelegen in der Nähe des bekannten Rosengarten-Massivs.

Der Campingplatz liegt im Herzen der Dolomiten, umgeben vom Rosengarten, der Sella-Gruppe und unweit des Lago di Carezza. Pozza di Fassa ist nur etwa einen Kilometer entfernt, und zahlreiche Wander- und Mountainbike-Touren starten direkt ab dem Platz. Die Anlage ist teilweise terrassiert, viele Stellplätze bieten einen schönen Blick auf die umliegenden Berge.

Wir hatten zunächst einen Komfort-Stellplatz gebucht, der eher einem einfachen Stellplatz entsprach. Für einen geringen Aufpreis konnten wir jedoch problemlos auf einen Maxi-Komfort-Stellplatz wechseln, der deutlich besser befestigt war und eine schönere Aussicht bot. Auch die Sanitäranlagen haben uns überzeugt: großzügig gestaltet, sehr sauber und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet – sie tragen wesentlich zum hochwertigen Gesamteindruck des Platzes bei.

Ein besonderes Highlight ist der große Aquapark mit Saunalandschaft. Den Wellnessbereich haben wir selbst nicht genutzt, von anderen Campern aber ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Hunde sind auf dem Platz herzlich willkommen und können sich auf einem großzügigen Agility-Bereich austoben

Aktivitäten rund um das Fassatal im Herbst

Auch die Umgebung rund um das Fassatal bietet im Herbst viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Unternehmungen inmitten der Dolomiten. Allerdings sollte man beachten, dass im Oktober bereits einige Gondeln geschlossen sind. Mit etwas Flexibilität lassen sich dennoch echte Highlights erleben.

Das Rosengarten-Massiv stand definitiv auf unserer Bucket List für diese Region. Wir nutzten den öffentlichen Bus, um nach Carezza zu fahren, und fuhren von dort mit dem Lift hinauf in Richtung Rosengarten. Schon die Auffahrt bot beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Josie ist Problemlos in ihrem Rucksack mitgefahren. 

Oben angekommen starteten wir zu einer eher kurzen, aber landschaftlich besonders schönen Wanderung. Die herbstlich gefärbten Wälder, die markanten Felsformationen des Rosengarten-Massivs und die klare Luft machten diese Tour zu einem Höhepunkt unserer Wohnmobilreise durch die Dolomiten im Herbst. Unterwegs kehrten wir in einer Hütte ein und genossen lokale Spezialitäten, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Wenn ihr erfahrene Wanderer mit Kondition seid empfiehlt sich auch die Umrundung des Rosengarten-Massivs. 

Da wir den Tag noch nicht beenden wollten, kombinierten wir die Wanderung mit einem weiteren Highlight der Region. Von der Talstation aus lässt sich der Lago di Carezza – ein smaragdgrüner Bergsee in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichen.

Der Bergsee zählt zu den schönsten Seen der Dolomiten und ist besonders im Herbst ein absoluter Genuss. Die bunten Wälder spiegeln sich im Wasser, während es deutlich ruhiger ist als in der Hauptsaison – ein perfekter Abschluss für einen abwechslungsreichen Tag im Fassatal. Man muss allerdings wissen, dass der See an einer vielbefahrenen Passstraße liegt, das war uns ehrlich gesagt nicht bewusst – dennoch einen Besuch wert!

Rückreise über den Brenner und Stopp in Sterzing

Viel zu schnell war es Zeit, die Dolomiten zu verlassen. Die Rückreise führte uns über die Brennerroute, mit einem letzten Zwischenstopp in Sterzing.

Die charmante Altstadt ist immer einen Besuch wert. Bei schönstem Wetter genossen wir noch ein gefülltes Brioche in der Innenstadt und ließen unsere Wohnmobilreise durch die Dolomiten entspannt ausklingen.

Fazit: Unsere Reise durch die Dolomiten im Herbst

Diese Reise war für uns eine echte Herzensreise – voller Eindrücke, besonderer Momente und genau der richtigen Mischung aus Bewegung, Entspannung und Natur. Die herbstliche Stimmung, das wechselhafte Licht in den Bergen und die ruhige Atmosphäre haben diese Tage zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Wir haben erlebt, wie vielseitig diese Region sein kann: von entspannten Wanderungen über beeindruckende Panoramapunkte bis hin zu gemütlichen Abenden am Camper. Besonders schön war für uns, dass wir alles in unserem eigenen Tempo entdecken konnten und auch unsere Hündin Josie fast überall mit dabei war.

Der Herbst hat den Dolomiten für uns eine ganz eigene, entschleunigte Note verliehen – fernab vom Trubel der Hauptsaison. Eine Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird und die wir allen empfehlen können, die Natur, Freiheit und besondere Landschaften lieben.

Interaktive Karte mit den Lieblingsorten unserer Dolomitenreise

Wahrscheinlich musst du einmal kurz auf einem Button bestätigen, dass dir die Karte angezeigt wird. Sollte das nicht funktionieren findest du sie auch unter diesem Link zur Karte.

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